Unsere Highlights

* Biwakieren an den Schnarcher Klippen
* Übernachtung in der Bodetaler        Basecamp Lodge 
* Der Oderteich  

Das solltest du vorher wissen: 

* Regenkleidung unabdingbar 
* Der Weg ist durch das Symbol der Hexe meistens gut gekennzeichnet
* Wege sind leicht begehbar, hohe Kondition wird nicht benötigt 

Wir wanderten die ersten drei Etappen zu dritt, mit unserem guten Freund Christian.  

Nebelschwaden hingen über den Feldwegen, die wir größtenteils auf der ersten Etappe von Osterode nach Altenau passiert haben. Bei einer Pausenhütte namens "Marienblick" war unverkennbar, dass wir auf dem Harzer-Hexen-Stieg unterwegs sind. Es waren zwei Holzschnitzereien mit Hexen angebracht. Wir blickten in ein kleines Tal, wo bereits ersichtlich wurde, wie der Borkenkäfer die vergangenen Jahre im Harz gewütet hatte. Dieser Anblick sollte uns wohl auf der gesamten Tour begleiten. Das hielt uns aber nicht davon ab, die sich schlängelnden Pfade, große Lichtungen, die bereits buntgefärbten Blätter und die ab und zu auftauchenden Seen zu bestaunen. 

Es war kaum etwas los auf den Wegen, so hatten wir die Natur fast für uns. Durch wenige Höhenmeter und viele Kilometer braucht man seine durchschnittlich 4-6 Stunden reine Gehzeit pro Tag. Der Aufstieg zum Brocken zieht sich zwar etwas, ist allerdings gut machbar. Alternativ kann man auch mit der Brockenbahn hochfahren, schöner ist es jedoch sich das kühle Erfrischungsgetränk auch wirklich zu verdienen und sich den Tag für den Weg einzuplanen. Denn wie sagt man so schön: "Der Weg ist das Ziel". Es heißt ja schließlich nicht, dass das Ziel bereits einfach so da ist. 
Was können wir noch empfehlen? 
Definitiv das Baden im Oderteich! Das ist auch bei herrlichem Herbstwetter noch eine geeignete Abkühlung und ein schönes Plätzchen für eine ausgiebige Rast auf der Etappe von Altenau bis Torfhaus. Der Weg führt über schöne Holzstege durch satte Naturfarben mit Blick auf das Wasser (Achtung: Es gibt extra einen abgetrennten Badebereich). Zudem verbrachten wir einen schönen Abend und eine Mondscheinnacht an den Schnarcher Klippen in der Nähe von Schierke. Nur unser Kochen ging etwas daneben, als wir zu viele Linsennudeln in einem viel zu kleinem Topf kochten. Naja, weil wir trotzdem hungrig waren aßen wir dann den Brei, der daraus entstanden war. Highlight war der darauffolgende Sonnenaufgang am nächsten Morgen. Der Himmel färbte sich erst rot und dann als wir gerade die Leiter hochgeklettert waren in ein glühendes orange. Diesen Sonnenaufgang hatten wir ganz für uns allein und da es plötzlich sehr windig wurde, entschieden wir uns dazu für unseren Frühstücksporridge auf dem Weg nach einem Platz Ausschau zu halten. Dies gestaltete sich wie so oft nicht so einfach. Von einem "ach wir werden bestimmt gleich ein nettes Plätzchen finden", "nein, da kommt noch ein bessere Bank" wurde dann am Ende gar keine Bank mehr und nachdem bereits 5-10 km hinter uns lagen kamen wir an einem Stausee aus, an dem wir auf einem kleinem Plateau unseren Gaskocher aufbauten. Endlich - Unser warmes Porridge mit frischen Äpfeln und ein bisschen Zimt, mhm lecker. Viele Zutaten braucht es dazu nicht. 

Am Ende einer 7-tägigen Wander- und Outdoortour freut man sich aber dann doch wieder sehr auf ein klein bisschen Luxus. Sodass das "Beste" zum Schluss kam: Unser Großeinkauf ;). 
Auf dem Weg zu unserer schönen Ferienunterkunft in Thale freuten wir uns schon darauf ein paar Tage das große Gepäck in die Ecke stellen zu können. Ausgiebig zu kochen und zu frühstücken - darauf hatten wir besonders Lust. Abschließend waren wir auf dem Hexenplatz, von dem man super schöne Ausblicke hat und einen Tag verbrachten wir in der Bodetal Therme Thale. 
Tipp: Plant deshalb nach eurer Ankunft in Thale noch 1-2 Erholungstage ein an denen ihr euch ein bisschen Programm außerhalb der Wanderstiefel gönnt. 

Unsere Unterkünfte

  • Osterode - Tiroler Stuben (super Frühstück) 
  • Altenau - Hotel drei Bären (schöne Außenfläche)
  • Torfhaus - Jugendherberge Torfhaus (einfach+gut) 
  • Schierke - Biwak (wie immer abenteuerlich)
  • Rübeland - 
  • Treseburg - Biwak (wie immer abenteuerlich)
  • Thale - Ferienunterkunft